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  • Psychoonkologie ambulant

    Psychoonkologische Begleitung richtet sich an Menschen, die an Krebs erkrankt sind sowie an deren Angehörige.

    Die Diagnose Krebs, insbesondere im palliativen (nicht mehr heilbaren) Stadium verändert die Lebenssituation von betroffenen Menschen und deren Angehörigen gravierend und löst erhebliche existenzielle Ängste aus. Durch sensibles Eingehen auf die besondere Situation des Einzelnen kann die Bearbeitung der Situation unterstützt werden.

    Trotz großer Fortschritte in der medizinischen Behandlung kann eine Krebserkrankung bei allem Bemühen nicht immer kuriert (geheilt) werden.

    Gerade in der schweren Zeit des Abschiednehmens (während der palliativen Therapie) unterstützt die Psychoonkologie krebs(onkologisch)-erkrankte Menschen und deren Angehörige unter besonderer Beachtung von Würde und Lebensqualität.

     Das Psychoonkologie-Projekt des TABEA e.V.

    Der TABEA e.V. hat im Jahr 2012 eine Anonyme Spende für den Ausbau der Hospiz- und Palliativarbeit erhalten. Mit dieser Anschubfinanzierung konnte der TABEA e.V. sein modellhaftes Berlin-weit einziges Psychoonkologie-Projekt konzipieren und starten.

    Psychoonkologinnen besuchen an Krebs erkrankte Menschen, die palliativmedizinisch betreut werden und nicht (mehr) selber eine entsprechende Psychoonkologie-Praxis aufsuchen können, in ihrem Zuhause.

    Hier bieten sie den erkrankten Menschen -und auf Wunsch auch deren Angehörigen- individuelle Beratung, Begleitung und Therapie an.

    Patientinnen und Patienten (sowie Angehörige) werden u.a. gestärkt durch:

    • Diagnose-, Krankheits- und Krisenbearbeitung
    • Erarbeiten angemessener (ggfs. kind/altersgemäßer) Erklärungen und Bilder
    • Suchen nach Möglichkeiten zur Entlastung und Steigerung des Wohlbefindens
    • Wahren und Steigern der Lebensqualität, Ressourcenaktivierung
    • Unterstützen bei der Beschäftigung mit verändertem Körper- und Selbstbild
    • Beratung bei Rollenveränderungen/Neuorientierungen im Bezugssystem
    • Fördern der Kommunikation innerhalb der Familie
    • Hilfe beim Beschäftigen mit den Sinn-Fragen des Lebens
    • Entspannungsübungen

    Die Kontaktaufnahme / Erst-Beratung erfolgt nach Möglichkeit in Klinik oder Arztpraxis. Die Häufigkeit und Inhalte der folgenden häuslichen Termine orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten der erkrankten Menschen und ihres Bezugssystems.

    Dies Angebot wird inzwischen komplett vom TABEA e.V. getragen und ist für Palliativpatientinnen und Palliativpatienten folgender Kooperationspartner kostenfrei:

    drk_kliniken_westend

    Gerne steht dies Angebot auch anderen interessierten gegen Privatrechnung zur Verfügung. Ggfs. übernehmen auch private Krankenkassen die Kosten.

    Es folgt eine Liste mit medizinischen Fachausdrücken, die dann hier heruntergeladen werden kann.

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