TABEA Begräbnisanlage
Würdevolle Bestattung für fehl- und stillgeborene Babys und gestorbene Kleinkinder mit Betreuungsinitiative für trauernde Angehörige
Die Eckpunkte des Konzeptes/des Projektes
- würdevolles Abschiednehmen und Bestatten insbesondere ganz kleiner fehl- und totgeborener Babys in Form von Einzelbestattungen, auf einer familiengerechten Begräbnisanlage.
- angemessene sensible und professionelle Trauerbegleitung durch:
- Beratung / Seelsorge / Therapie (telefonische Beratung 7 Tage/Woche)
- Tages- und Wochenendseminare, Gedenkgottesdienste
- Rückbildungsgymnastikkurse für verwaiste Babymütter nach der Geburt eines gestorbenen Babys
- „warme“ Organisation aller anfallenden Tätigkeiten aus einer Hand.
Notwendigkeit dieses Projektes
1998 wird nach einem Hinweis des TABEA e.V. durch die Sendung „Report“
öffentlich, dass fehl- und totgeborene Babys als Krankenhaus-Abfall
entsorgt, verbrannt und gemeinsam mit verbrannten Hausmüll-Rückständen
im Straßenbau verwendet werden.
Als Reaktion auf die öffentliche Empörung werden Babys daraufhin sammel-bestattet, d.h. je nach (kirchlichem) Krankenhaus 5-45 Babys in einem Babysarg, 1-6 mal jährlich in einem Sammelgrab. Die trauernden Angehörigen haben keinen Einfluss auf Bestattung, Grab oder Trauerfeier, sie erhalten keine professionelle Trauerbegleitung.
Idee und Konzeption zu dem Projekt stammt vom TABEA e.V. (2000)
Mitarbeiterinnen des TABEA e.V. :
Leiterin der Beratungsstelle, Kirchenverwaltungsrat, Hebamme, Architektin, Designerin/Webmasterin.
1. Kooperationspartner: Bestatterin Ruth Strebhardt (Sommer 2001)
2. Kooperationspartner: Friedhofsverwalterin Frau Christina Eisner, die
sich mit der dringenden Bitte, sich an ihrem Friedhof zu beteiligen, um
Vermittlung an Frau Strebhardt gewandt hatte.
Namensgeberin
für das Projekt und die Begräbnisanlage ist – wie beim TABEA e.V. - die
biblische Tabea. Wer mehr über die biblische Tabea erfahren möchte
klickt einmal kurz zu unserer Startseite.
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Laudatio von Senator Mario Czaja (131kb) 